Jim Hagemann Snabe soll neuen Siemens-Chefaufseher werden

Jetzt offiziell: Jim Hagemann Snabe soll Gerhard Cromme an der Spitze des Siemens-Aufsichtsrates ablösen

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Jetzt offiziell: Jim Hagemann Snabe soll Gerhard Cromme an der Spitze des Siemens-Aufsichtsrates ablösen

Der Siemens-Aufsichtsrat hat sich für Jim Hagemann Snabe als neuen Chefaufseher des Elektrokonzerns ausgesprochen. Im Anschluss an die Hauptversammlung Ende Januar 2018 soll Snabe zum Nachfolger von Gerhard Cromme gewählt werden, dessen Amtszeit dann endet, teilte Siemens am Mittwoch zum Aktionärstreffen in München mit.

In seiner Sitzung am Vorabend habe der Aufsichtsrat die entsprechende Empfehlung des Nominierungsausschusses "zustimmend und einvernehmlich" zur Kenntnis genommen. manager magazin online hatte zuvor diesen Personalie exklusiv vorab gemeldet.

"Herr Snabe verfügt über eine tiefe industrielle Expertise bei Software und Digitalisierung", erklärte Siemens-Chefaufseher Cromme zu dem früheren SAP -Co-Chef. "Mit der Empfehlung stellen wir die Weichen für eine langfristige Nachfolgeplanung und Kontinuität im Siemens-Aufsichtsrat."

Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat begrüßten die Entscheidung. "Ich bin gespannt auf die Zusammenarbeit mit Jim Hagemann Snabe", erklärte Siemens-Gesamtbetriebsratschefin und Aufsichtsratsvize Birgit Steinborn. "Er verfügt über große Erfahrungen im IT-Sektor und kann mit seiner Kompetenz das Unternehmen in der Digitalisierung voranbringen und die industrielle Basis, wo viele Beschäftigte arbeiten, stärken und weiterentwickeln."

Zugleich betonte Steinborn: "Ich gehe davon aus, dass er auch die Interessen der Arbeitnehmer und die Mitbestimmung als wesentlichen Bestandteil des Unternehmens berücksichtigt."

rei/dpa


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